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Wenn ich der Teufel wäre, würde ich …

Wenn ich der Teufel wäre, würde ich …

... den Müttern einreden, ihr Kind abzutreiben, denn darin läge mein Triumph.

… Wissenschaftlern einreden, dass es sich hierbei um einen Zellklumpen und nicht um einen Menschen handelt, und sie dazu anregen, diese Lüge überall zu verbreiten.

… abgetriebene Föten in Impfstoffe und Nahrungsmittel beifügen.

… den Menschen einflüstern, dass ihr Geschlecht frei wählbar ist, damit sie nicht respektieren, wie Gott sie erschaffen hat.

… jungen Paaren einreden, dass sie nicht heiraten müssen, damit sie nicht durch das heilige Sakrament der Ehe gestärkt und geschützt sind.

… Missverständnisse, Zwiespalt, Hochmut, Untreue, Porno in die Ehen streuen, um sie zu zerstören.

... die Behauptung verbreiten, dass die Ehe nicht nur aus einem Mann und einer Frau bestehen müsse und, dass die herkömmliche Familie veraltetet und abzuschaffen sei.

… den Leuten einreden, dass sexuelle Handlungen ausserhalb der Ehe nicht pervers sind. Wer behauptet, dass es nicht so ist, soll als altmodisch und beschränkt gelten.

… abraten, Kinder zu kriegen, auch wenn die Eltern gesund und wohlhabend sind. Kinder sollen als Last und Hindernis (und nicht als Geschenk Gottes) gesehen und mit allen Mitteln verhindert werden.

… den Regierenden einreden, dass sie weltweit Gesetze erlassen, welche die Abschaffung des christlichen Glaubens sowie Perversionen und Abtreibung fördern.

… gegen die katholische Kirche hetzen, weil Jesus Christus diese Kirche erschaffen hat und in der Eucharistie wahrhaftig vorhanden ist.

… schwache Priester zu Untreue und Unzucht verführen, damit sie keine Vorbilder für das gläubige Volk sind.

… falsche Priester einsetzen um die Kirche von innen her zu verderben.

… die heilige Eucharistie banalisieren, damit niemand glaubt, dass es sich um die Realpräsenz Christi handelt.

… die Beichte verspotten und verteufeln, damit niemand darauf kommt, dass durch sie das Heil für die Seele kommt.

… die Menschen vom Gebet ablenken, damit sie ihre Beziehung zu Gott nicht pflegen.

… ihnen 1000 gute Ausreden einflüstern, nicht beten zu müssen.

… die Bibel als veraltetes, patriarchalisches Buch darstellen, das sich nicht lohnt zu lesen, damit Gottes Wort nicht bekannt wird.

… am Sonntag alle mögliche Ablenkungen und Zerstreuungen anbieten, damit keiner darauf kommt zur Kirche zu gehen, um Gott anzubeten.

… intelligente Argumente anbieten, die den Verzicht auf den Gang zur Kirche scheinbar rechtfertigen.

… jenem Menschen der erkennt, dass er schlecht gehandelt hat, einreden, dass es kein Zurück, keine Umkehr und keine Vergebung gibt.

… dem Menschen nichts von Gottes Barmherzigkeit wissen lassen und ihn in die Verzweiflung treiben. Denn mein höchstes Ziel wäre, den Menschen moralisch, seelisch und körperlich zu zerstören!

… den Menschen – auch den schwachen Theologen – einreden, dass es mich – Satan – nicht gibt, damit ich unbemerkt und ungehindert wirken und meine Lügen verbreiten könnte. Wer behauptete, es gäbe den Teufel, sollte verspottet und belächelt werden.

Diesen Text schrieb ich, nachdem ich einmal auf Facebook einen kurzen Post auf Englisch gelesen hatte, der so begann: "If I were the devil ... " ("Wenn ich der Teufel wäre ..."); worauf zwei kurze Phrasen folgten. Ich habe diese Idee aufgegriffen und weitere Überlegungen, wie der Teufel wohl denkt, hinzugefügt. So ist daraus ein längerer Text entstanden.

Wer mit offenen Augen in die Welt schaut, wird merken, dass meine Überlegungen nicht frei erfunden sind. Der Teufel ist auch keine Erfindung - er existiert und seine Absichten sind nicht gut. Daher, "seid wachsam"!

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20 Argumente für den Zölibat

In Anbetracht der aktuellen Diskussionen innerhalb und ausserhalb der Kirche, hier meine Überlegungen zum Zölibat. Ich habe sie in 20 Punkten zusammengefasst:
Ganzhingabe an Gott. Ein geweihter Priester hat sein Leben vollkommen Gott gewidmet. Das macht ihn frei, da zu sein für die Menschen und zum Heil ihrer Seelen.Im Zölibat lebt der Priester ehelos und keusch. Keusch zu leben heisst auf Liebesbeziehungen und sexuelle Handlungen zu verzichten. Er sollte rein, also enthaltsam leben, damit er würdig ist, den Dienst am Altar zu verrichten.Ein Priester muss Beichten hören und die hl. Messe leiten, dabei handelt er stellvertretend für Jesus Christus. Dazu muss er ein heiligmässiges oder zumindest ein reines Leben führen. Was nicht unmöglich ist, wenn er auf dem Weg mit Gott bleibt, betet und selber beichtet.Der Priester arbeitet sonntags – für einen Familienvater, wäre das sehr unpraktisch, da der Sonntag der Tag ist, an dem seine Kinder frei hätten und man endlich als Familie beieinander…

Bist du ein Mitläufer oder nicht?

Betrachte für einige Sekunden dieses Bild. Wo siehst du dich? In der Masse, die den Arm ausstreckt oder bei dem Einzelnen, der die Arme verschränkt?

Bedenke, dass dieser Mann sein Leben aufs Spiel setzt, weil er einem totalitären Regime, einer gefährlichen Ideologie die Stirn bietet. Wärst du bereit, dein Leben für die Wahrheit zu riskieren?
Heute wirst du nicht am Leib verfolgt, wenn du in der Öffentlichkeit eine andere Meinung vertrittst. Du wirst weder eingesperrt noch ermordet. Nichtsdestotrotz findet eine Verfolgung statt.

Jemand, der sich offen zum christlichen Glauben bekennt, riskiert verspottet und verachtet zu werden.

Er riskiert seine Freunde und sein Ansehen, mitunter sogar seine Stelle zu verlieren.

Nationalsozialisten verwendeten Symbole, wie das Hakenkreuz oder den Hitler-Gruss zusammen mit der Grussformel  „Heil Hitler“, um die Massen zu manipulieren.

Immer wieder verwenden Vertreter von gefährlichen Ideologien scheinbar harmlose Symbole, um ihre wahren Absichten dahin…

Die katholische Kirche ist biblisch, Teil 1

Immer wieder höre ich von Menschen, die der Kirche oder der Bibel oder beidem fernstehen, dass das, was die katholische Kirche unterrichtet (oder ein Teil davon), nicht biblisch sei. Gelegentlich hört man den Ausspruch sola scriptura; damit wollen bibeltreue Christen sagen, dass allein die Bibel zähle.
Wahrscheinlich überlegen sie sich nicht, dass sie im Widerspruch zu ihrer eigenen Aussage stehen. Denn die Bibel ist eine Sammlung von Schriften, die von der Kirche im vierten Jahrhundert zusammengestellt wurde. Damals gab es nur eine christliche Kirche: die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Das ist die gleiche katholische Kirche, die bis in die Gegenwart hinein reicht. Es gab damals noch keine protestantische oder reformierte Kirche; nicht einmal hatte die Trennung der Ost- und Westkirche stattgefunden. Die Reformation sowie die Entstehung unzähliger protestantischen Abspaltungen waren noch weit entfernt.
Bibel und Kirche bilden eine Einheit Am ökumenischen (hierbei h…